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SECTRAS
Das Lösungsportfolio für Meldeanforderungen

Sich ständig verschärfende aufsichtsrechtliche Normen zwingen die Finanzinstitute, sich permanent mit der Einhaltung von vielfältigen Meldevorschriften auseinanderzusetzen.

Neben der Kommunikation mit unterschiedlichen Aufsichtsbehörden (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Deutsche Bundesbank und Bundeszentralamt für Steuern) sind darüber hinaus auch differierende Meldeperioden zu berücksichtigen.

SECTRAS bietet ein effizientes und individuell zusammenstellbares Lösungsportfolio für Meldeanforderungen an das Wertpapiergeschäft in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Überblick

Kontenabrufverfahren gem. § 24c KWG - Kontenevidenzzentrale

Finanzinstitute sind nach § 24c Abs. 1 KWG verpflichtet einen Datenpool zu führen in dem festgelegte Kunden- und Kontostammdaten (z.B. Kontonummer, Name und Geburtsdatum der Kontoinhaber und Verfügungsberechtigten, Eröffnungs- und Schließungsdatum) gespeichert sind. Die BaFin ist ermächtigt Informationen aus diesem Pool abzurufen soweit dies zur Erfüllung ihrer aufsichtsrechtlichen Aufgaben erforderlich ist.

Dazu hat die BaFin eine Schnittstellenstruktur vorgegeben, über die die verpflichteten Institute die geforderten Informationen für ein automatisiertes Abrufverfahren bereitstellen müssen.

Die Finanzinstitute haben eine entsprechende Abfragekomponente mit den relevanten Daten zu befüllen, auf welche die BaFin zugreifen und die gewünschten Informationen abrufen kann.

Diese Abfragekomponente muss nicht durch das Finanzinstitut selbst betrieben werden, sondern auch ein Dienstleister kann diesen Service anbieten. Hierzu müssen die Datensätze mit den benötigten Informationen an den Betreiber der Abfragekomponente übertragen werden, damit dieser die benötigten Informationen in der angeforderten Form für die BaFin vorhält.

Die Kontenevidenzzentrale des Bankverlags bietet diesen Service für den automatisierten Abruf von Kontoinformationen gem. § 24c KWG seit 2003 an.

Wertpapierhandelsmeldung nach
§ 9 Wertpapierhandelsgesetz (WPHG)

Dem Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel (BAWe) sind alle Geschäfte in Wertpapieren und Derivaten, die

  • zum Handel an einer Börse in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder
  • in einem Vertragsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums zugelassen oder
  • in den Freiverkehr einer deutschen Börse einbezogen sind,

auf elektronischem Wege mitzuteilen (§ 9 WpHG).

Meldepflichtig sind Kreditinstitute, inländische, zum Börsenhandel zugelassene Unternehmen, Finanzdienstleistungs-institute sowie ausländische Unternehmen, soweit sie Geschäfte an einer inländischen Börse tätigen.

Die Meldepflichten sollen der Verfolgung und Bekämpfung von Insidergeschäften dienen und die Aufdeckung von Verstößen gegen die Ad- hoc-Publizitätspflicht erleichtern. Die Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind verpflichtet, einmal jährlich eine Prüfung der Einhaltung der Meldepflichten durch einen geeigneten Prüfer zu veranlassen (§ 36 I WpHG).

Eine standardisierte Lösung für FATCA, CRS und zukünftige Anforderungen

Egal ob US-FATCA, UK FATCA, EU-Amtshilferichtlinie oder aber der OECD Common Reporting Standard – als Ergebnis der internationalen Bestrebungen zur Förderung der Steuerehrlichkeit setzt sich der Automatische Informationsaustausch in Steuersachen (AEOI/AIA) als globale Lösung durch.

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EU-Richtlinie zur Besteuerung ausländischer Zinserträge (EUZI)

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, grenzüberschreitende Steuerflucht auch im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen zu bekämpfen. Zu diesem Zweck wurde eine EU-Richtlinie zur Besteuerung ausländischer Zinserträge erlassen, welche in Deutschland in Form der Zinsinformationsverordnung umgesetzt wurde. Dies betrifft im Wesentlichen Zinsen oder zinsähnliche Erlöse, die in einem EU-Land, welches nicht das Heimatland des Steuerpflichtigen ist, erzielt werden.

Kontrollverfahren der tatsächlich freigestellten Kapitalerträge

Kreditinstitute und andere Unternehmen, die nach § 44 Abs. 1 EStG und nach § 7 des Investment-steuergesetzes (InvStG) zum Steuerabzug verpflichtet sind, müssen dem Bundeszentralamt für Steuern bis zum 1. März des Folgejahres eine Meldung der tatsächlich freigestellten Kapitalerträge – FSA – sowie den tatsächlich freigestellten Kapitalertrag der Nichtveranlagungsbescheinigung – NVB – ihrer Kunden übermitteln.

KEST-Anmeldung

Kapitalertragsteuern sind entweder vom Schuldner der Kapitalerträge oder von der inländischen auszahlenden Stelle einzubehalten. Die abzugspflichtigen Kapitalerträge sind abschließend in § 43 EStG geregelt. Die Anmeldung der einbehaltenen Kapitalertragsteuer ist dem Finanzamt nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Weg zu übermitteln (§ 45a Abs. 1 Satz 1 EStG).

Kirchensteuerabzugsverfahren (KiStAM) und Id.Nr.-Anfrage

Nach den neuen Regelungen in § 51a Absätze 2c – e und Absatz 6 EStG sind Kreditinstitute ab dem 1. Januar 2015 verpflichtet, in einem automationsunterstützen Verfahren Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer einzubehalten und abzuführen. Um zu ermitteln, ob eine Kirchensteuerpflicht besteht, hat der Abzugsverpflichtete beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) das Kirchensteuerabzugsmerkmal (KISTAM) für alle Kunden, Gesellschafter oder Mitglieder abzufragen. Das Kirchensteuerabzugsmerkmal ist ein sechsstelliger Schlüssel, in dem die Religionszugehörigkeit, der zugehörige Steuersatz und das Gebiet der Religionsgemeinschaft abgebildet werden. Dieses elektronische Verfahren beinhaltet auch die Möglichkeit einer ID-Nr.-Anfrage (TIN) unter Angaben zur Person.

Kontrollmitteilung zu unentgeltlichen Depotübertragungen (KMV DEP)

Bei einem unentgeltlichen Depotübertrag, im Falle einer Schenkung oder einer Erbschaft, wird die Abgeltungssteuer nicht aktiviert und der Depotübertrag erfolgt mit der Information der Ursprungskaufdaten. Das Kreditinstitut ist dabei verpflichtet, dem Finanzamt eine Meldung zu machen, um etwaiger Steuerhinterziehung vorzubeugen. Dadurch wird vom Finanzamt das Erbschafts-/Steuerschenkungsverfahren eingeleitet. Die Meldung erfolgt gem. § 43 Abs. 1 Satz 5 und 6 EStG auf elektronischem Wege via ELSTER Rich Client. Im Rahmen dieser Meldung werden sowohl Informationen zu den betroffenen Personen (Übertragende, Empfänger) als auch Informationen zu den Wirtschaftsgütern gemeldet.

Kontrollmitteilung zur Freistellung vom Kapitalertragsteuerabzug (KMV FKB)

Die Meldung nach § 43 Abs. 2 S. 7 EStG knüpft an die gemäß § 43 Abs. 2 S. 3 Nr. 2 EStG vom Steuerabzug freigestellten Kapitalerträge an. Demnach ist eine Meldung nur dann zulässig, wenn tatsächlich Kapitalerträge angefallen sind, von denen nach § 43 Abs. 2 S. 3 Nr. 2 EStG kein Steuerabzug vorgenommen wurde. Unter diese Steuerbefreiung fallen Miet- und Pachterträge, Stillhalterprämien aus Optionsgeschäften, Gewinne aus Veräußerungsgeschäften (inkl. Pauschalbesteuerung) sowie Gewinne aus Termingeschäften.

SECTRAS
Deutsche Abgeltungsteuer End-to-End

Deutsches Meldewesen und Steuern

Zur Abwicklung der steuerrechtlichen Anforderungen rund um die Deutsche Abgeltungsteuer stellt SECTRAS eine Reihe von Komponenten zur Verfügung, welche über eine enorme technische Leistungsfähigkeit verfügen und dem Kunden eine hohe Flexibilität in Bezug auf seine individuellen Anforderungen und Wünsche ermöglichen.

Diese Komponenten zur Abgeltungsteuer sind in einer so genannten German Tax Suite (GTS) gebündelt und können in Teilen oder in Gesamtheit beim Kreditinstitut eingesetzt werden. Die German Tax Suite deckt die Abgeltungsteuer sowohl für die Geld- als auch für die Wertpapierseite differenziert nach Privat- und Betriebsvermögen ab.

Überblick

Maximale Effektivität

Niedrigzinsphase, Digitalisierung, erhöhter Wettbewerb und Regulatorik – Banken befinden sich in einer Phase des Umbruchs. Wer mit der Zeit gehen will, der muss sich dabei regelmäßig neu erfinden. Insbesondere der erhöhte Kostendruck wirkt sich auf die Erweiterung des Kerngeschäftes und auf die Optimierung der bestehenden Bankprozesse aus. Flexibilität und schnelle Reaktionszeit sind dabei essentiell, um auf Innovationen und regulatorische Anforderungen am Markt reagieren zu können. Modularität, Skalierbarkeit und die Verwendung moderner Entwicklungsmethoden machen SECTRAS zu einem der effektivsten Systeme am Markt.

Realtime-Verwendung von originären WM-Daten

Eine der Grundlagen für eine qualitativ hochwertige und revisionssichere Verarbeitung stellen die von WM Datenservice publizierten Daten dar. Die prozessbezogene Integration einer Realtime-Anbindung von WM-Daten garantiert dabei die Korrektheit und Nachvollziehbarkeit der steuerlichen Würdigung – von der Transaktionsverarbeitung, über Corporate Actions bis hin zum Meldewesen & Steuerreporting.

Die Reform der Investmentbesteuerung

Die Reform der Investmentbesteuerung bricht radikal mit dem derzeit geltenden Besteuerungsrecht für Fondsanteile und stellt insbesondere die Bankenwelt vor große Herausforderungen. Die überwiegende Anzahl der heute geltenden steuerlichen Regeln für Investmentfonds werden ab dem 1. Januar 2018 über Nacht ungültig und durch neue Besteuerungsregelungen ersetzt. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung (Investmentsteuerreformgesetz InvStRefG) vom 19. Juli 2016 (BGBl. I S. 1730) setzte die Große Koalition ein seit mehreren Jahren verfolgtes Vorhaben nunmehr in die Praxis um. mehr erfahren

Meldewesen

Sich ständig verschärfende aufsichtsrechtliche Normen zwingen die Finanzinstitute, sich permanent mit der Einhaltung von vielfältigen Meldevorschriften auseinander zu setzen. Neben der Kommunikation mit unterschiedlichen Aufsichtsbehörden (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Deutsche Bundesbank und Bundeszentralamt für Steuern) sind darüber hinaus auch differierende Meldeperioden zu berücksichtigen. mehr erfahren

Steuerreporting

Neben der steuerlichen Würdigung und der sich daraus gegebenenfalls ergebenden Steuerkalkulation ist eine auf gesetzlichen Anforderungen basierte und kundenspezifische Belange ausgerichtete Dokumentation aller steuerlich anfallenden Vorgänge notwendig. Die SECTRAS-Komponente „German Tax Reporting“ deckt sowohl das in- und ausländische kundenspezifische Steuerreporting als auch die Berichtserstattung an die für steuerrechtliche Belange zuständigen deutschen Behörden vollständig ab. mehr erfahren

BPO- und ASP-Betrieb aus einer Hand

Das heutige wirtschaftliche Umfeld verlangt nach neuen Wegen, um Investitionen zu tätigen und der Kostendruck zwingt Banken über neue Modelle für Business Process- und IT Outsourcing nachzudenken. CPB steht Ihnen als verlässlicher Ansprech- und Implementierungspartner wie gewohnt zur Seite. mehr erfahren

 

WM Daten
Zur konfortablen Nutzung der Wertpapiermitteilungen

Ohne jeglichen Integrationsaufwand kann auf die hochwertigen WM-Daten zugegriffen werden – nur mit Hilfe eines Webbrowsers.

WMACCESS via Internet ermöglicht die Abfrage von Wertpapierinformationen, insbesondere steuerrelevante Finanzdaten im Pay-per-View Verfahren. Aktien-, Immobilien- und Zwischengewinne sowie Wertpapierstammdaten zur steuerlichen Klassifizierung von Wertpapieren und alle Ertragsdaten für ein umfassendes Steuerreporting wie z. B. Ertragsaufstellungen und Jahressteuerbescheinigungen können kosteneffizient abgefragt werden.

Darüber hinaus steht WMACCESS auch als Inhouse Solution mit einem erweiterten Funktionsumfang zur Verfügung. Alle von Wertpapier-Mitteilungen gelieferten Wertpapierdaten und Kursinformationen werden somit für Front- als auch für Backoffice Systeme kosteneffizient und funktional aufbereitet zur Verfügung gestellt.

TAMBAS+ IBP

Das International Banking Package (TAMBAS+ IBP) ist eine modular aufgebaute Softwarelösung, die Komponenten für eine Vielzahl von Bankbereichen beinhaltet. Sie wurde von Anfang an so entwickelt, dass sie auch für den internationalen Einsatz geeignet ist.

Auf Grund des offenen Schnittstellensystems können alle Module als eigenständige Lösung eingesetzt werden. Damit erhalten die Kunden stets genau die Lösung, die ihre fachspezifischen Anforderungen bestmöglich abdeckt. Zum Anwenderkreis zählen namenhafte Banken und Finanzinstitute im In- und Ausland. Die hohen Sicherheitsanforderungen, speziell des Finanzsektors, erfüllen ein umfassendes Sicherheitssystem. Neben abteilungsbezogenen Definitionsmöglichkeiten des Menüsystems umfasst es unter anderem auch einen umfangreichen Adress-, Passwort-, Zugriffs- und Funktionsschutz.

Die Stärken von TAMBAS+ IBP:

  • Hoher Modularitätsgrad
  • Verwendbar auf verschiedenen Betriebssystemen
  • Möglichkeit der Konfektionierung durch Anwender
  • Hardwareunabhängig dank offener Systemarchitektur
  • Mittels Erweiterungen problemlos individualisierbar
  • Weiterentwicklung der Standardlösung unter Einbezug von Anwendern
  • Integration durch offene Schnittstellen
  • Umfangreiches Sicherheitssystem
  • Mehrwährungsfähig
  • Mehrsprachig

Konfigurieren nach Maß: die Module des TAMBAS+ IBP.

Mit dem Modul Wertpapiergeschäft (SEC.SYS) sind nahezu alle internationalen Wertpapiere und Abrechnungsmethoden darstellbar. SEC.SYS  ist auch für den internationalen Einsatz konzipiert und einsetzbar. Bereiche wie die Stammdaten-, Order-/Umsatz-, Depot-/Lagerstellenverwaltung oder die Einkommensabwicklung (Corporate Actions) werden vollumfänglich abgedeckt.

Das Modul Geldhandel automatisiert die gesamte Abwicklung aller Arten von Geldanlagen und Geldaufnahmen im Backoffice und gewährleistet ein perfektes Straight Through Processing.

Das Modul Devisenhandel ermöglicht eine sinnvolle und vorteilhafte Automatisierung und Verwaltung. Von der automatischen Übernahme der Geschäfte über die automatische Ergänzung der Zahlwege bis zur Zahlung ist ein reibungsloser Ablauf/ sind reibungslose Transaktionen, ebenso wie deren strukturierte Übersicht und die Möglichkeit der  Bearbeitung gewährleistet.

Das Modul Dokumentäres Geschäft / Letter of Credit ist eine moderne Lösung für die Verwaltung und Automatisierung von Akkreditiven. Enthalten ist die Bestätigungs- und Zahlungsabwicklung mit dem Importeur beziehungsweise Exporteur inklusive der Überwachung, der Disposition und Buchung der Geschäftsvorfälle.

Das Modul Derivate übernimmt die Abwicklung der derivativen Finanzinstrumente. Neben der Geschäftsverwaltung und Abrechnung umfasst das Modul auch die Komponenten Bestandsführung, Bewertung und Daten für das Meldewesen und erfüllt die EMIR Richtlinien.

Mit dem Modul Kreditgeschäft (CIAS Credit Information and Administration System) deckt TAMBAS+ IBP die Abwicklung komplexer individueller Kredite im internationalen Geschäft ab. Sowohl Einzelkrediten, als auch Konsortialkrediten und deren Sicherheiten können verwaltet werden, ebenso wie Multi-CCY-Loans und Garantien.

Das Modul Management Informationssystem ist ein umfassendes Instrument zur permanenten Überwachung des Gesamtengagements eines Kunden beziehungsweise des Instituts. Es kann mit weiteren TAMBAS+ IBP-Elementen verbunden werden und stellt alle nötigen Informationen für Handel und Abwicklung zur Verfügung.

Das Modul Dispositionssystem stellt der bankenweiten Disposition dialoggesteuert alle relevanten Informationen zur Verfügung und zwar in Echtzeit. Sämtliche Vorabdispositionen werden automatisch mit den effektiven Umsätzen abgeglichen, externe Systeme können als Lieferanten und Empfänger von Daten integriert werden.

Mit dem Modul Trailer Fee werden die gesetzlichen MIFID-Anforderungen für den Bereich Bestandspflegeprovision vollständig abgedeckt. Kundenberater verfügen damit über stets präzise Informationen über anfallende Kick-Back-Provisionen.